Abschied von Claus Kröplin

Am Freitag, dem 16. März 2018, haben wir Abschied genommen von Claus Kröplin auf dem Elefantenhof in Platschow und auf dem nahen Dorffriedhof, wo Claus seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Es war eine würdevoll gestaltete Feierstunde im Spielzelt des Elefantenhofes. Sonni Frankello hat am Mikrofon sehr passende Worte gefunden und die Lebensstationen von Claus in Erinnerung gerufen. Danach sprach der Pfarrer eine tröstende Predigt. Es liefen kurze Filmausschnitte aus dem Leben von Claus Kröplin. Im Hintergrund das große Bildnis samt dem Leierkasten ließ Claus Kröplin wie gegenwärtig erscheinen. Ganz spontan erhob sich ein letzter Applaus. Er galt der Lebensleistung des Verstorbenen. Bei Kälte und eisigem Wind setzte sich der Trauerzug in Bewegung das kurze Stück Chaussee entlang hin zu dem nahe gelegenen Dorffriedhof – der Leierkasten spielte „Oh, mein Papa…“ dazu. Unter den Trauergästen sah man Dieter Farell sowie Urs Pilz und Frank Keller vom Circus Krone, Dieter Seeger vom Zirkus Charles Knie , Bodo Hölscher (ehemals Circus Fliegenpilz) und andere namhafte Leute aus der Circuswelt. Helmut Grosscurth war als Vertreter der ECA und der GCD anwesend, sowie Jochen Träger-Krenzola als Vertreter vom Tierlehrerverband.,. Unser herzlicher Dank gilt der Familie Kröplin-Frankello für den ergreifenden Abschied mit sehr viel Würde, den sie Claus Kröplin bereitet hat. Er möge in Frieden ruhen.

Klaus Lüthje

 

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250 Jahre Tiere im Circus

250 Jahre Tiere im Circus – eine lange Tradition
Tierdressuren waren im Circus seit seinem Beginn vor 250 Jahren ein fester Bestandteil der Programme, allein aus dem Grund heraus, dass der Circus aus den Vorführungen der Kunstreiter entstand. Die Pferdedarbie¬tungen unterschiedlicher Art dominierten bis zum Ende des 19. Jh. die Circusprogramme, doch gab es seit seiner Entstehung auch immer andere Tierdressuren im Circus, so Affen bei Astley, einen Elefanten und Hirsch bei Franconi in Paris und Raubtiere und Exoten bei Renz.

Mit der Entwicklung der Seefahrt Ende des 18. Jh. nahmen der Tierhandel und die gesamte Tier-dressur einen Aufschwung, als zahlreiche exotische Tiere nach Europa gebracht wurden. Es begann die große Zeit der Wander¬menagerien, die diese Tiere zur Schau stellten und zum Teil auch abrichteten.
In den Menagerien wurden die Dressuren in einem Käfig vorgeführt und beschränkten sich auf eher bescheidene Tricks. Auch im Circus wurden die Raubtiere anfangs in einem Wagenkäfig präsentiert, der in die Manege geschoben wurde. Erst die Einführung des Zentralkäfigs durch Wilhelm Hagenbeck ermöglichte eine größere Vielfalt und vor allem Weiterentwicklung der Dressurtricks von Raubtieren. Die Dressurschule der Hagenbecks sorgte auch dafür, dass die humane Dressurmethode sich durchsetzte, die auf Erkenntnissen der Tierpsychologie über das Verhalten und die Individualität der Tiere beruht. Dressur ist diszipliniertes Spiel, das Tier lernt durch positive (Belohnung) wie negative Erfahrungen (Zurechtweisung), welche Aktionen und Verhaltensweisen auf welche Zeichen hin von ihm erwartet werden. Eine artgerechte Haltung (in Befolgung der „Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben“) und Dressur vorausgesetzt, können die Zuschauer im Circus mit Genuss die Schönheit, Intelligenz und Geschicklichkeit der Tiere sowie das Vertrauensverhältnis zwischen Tierlehrern und Tieren bewundern. Außerdem wird mit der Aus¬bildung der Circustiere ihre körperliche wie psychische Verfassung gefördert. Das Kennenlernen der Tiere in Aktion wiederum befördert bei den Zuschauern die Bereitschaft, diese Tiere schützen zu wollen, dient also fraglos dem Tierschutz.
Im Circus waren und sind die unterschiedlichsten Tiere anzutreffen. Die Dominanz der Pferde wurde mit dem Beginn des 20. Jh. durch eine große Vielfalt von Dressurdarbietungen abgelöst. Viele Direktoren präsentierten sich nun in der Manege nicht nur mit der Vorführung edler Rassepferde sondern auch mit Elefanten, Raubtieren und Exoten. In der Gegenwart sind durch Einschränkungen in der Einfuhr von Tiere, Vorführverbote, wachsende Schwierigkeiten mit Circusplätzen, steigende Kosten und nicht zuletzt die Angriffe durch militante Tierrechtler , Tiere als traditioneller Bestandteil der Circusprogramme erheblich zurückgegangen. Gleichzeitig werden Haustiere wie Kühe, Schweine, Ziegen etc. von vielen Zuschauern als „exotisch“ empfunden, weil sie keine Beziehung mehr dazu haben. Haustiernummern werden vielleicht zukünftig einen größeren Raum einnehmen, während Raubtiere, Elefanten und Exoten nur noch selten anzutreffen sein werden. Trotzdem wäre es aber ein großer Verlust für die Circuskunst, wenn diese Tierarten völlig aus den Vorführungen verschwinden würden, von einer völligen Abkehr von Dressurdarbietungen ganz zu schweigen. Der Circus zeigt sich heute in verschiedensten Erscheinungsformen, der traditionelle Circus mit Tieren wird aber sicher eine der beliebtesten Formen bleiben – nicht nur für Kinder sondern alle Tierfreunde.

Gisela Winkler

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Stadt hat keine Handhabe – Tierschutz ist Bundesrecht

Der Trend geht weiter:

https://www.igb.info/nachrichten/stadt-hat-keine-handhabe-tierschutz-ist-bundesrecht-1184585

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Eisenach hebt Wildtierverbot auf!

Wieder eine Stadt von dem rechtswidrigen Wildtierverbot befreit. Wieder zeigt es sich: Zusammenhalt macht stark!

http://eisenach.thueringer-allgemeine.de/web/eisenach/startseite/detail/-/specific/Gericht-hebt-Auftrittsverbot-von-Zirkus-mit-Wildtieren-auf-1131130343

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Claus Kröplin verstorben

In der heutigen Nacht verstarb der Gründer und langjährige erste Vorsitzende unseres Berufsverbandes Claus Kröplin.
Die Circuswelt ist um einen charismatischen Menschen ärmer geworden.

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Wildtiere im Zirkus: Monte Carlo bläst zur Gegenoffensive

http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/panorama/Wildtiere-im-Zirkus-Monte-Carlo-blaest-zur-Gegenoffensive;art178479,1193672

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Demonstration in Krefeld!

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Schauspieler Ben Becker im Circus Voyage

Bei der Berlin-Premiere vom Circus Voyage besuchte der Schauspieler Ben Becker mit seiner Tochter Lillith auch die Tierschau und gab ein eindeutiges Statement FÜR den Circus mit seiner ganzen Tiervielfalt ab. Er verurteilte dabei die Tierrechtlerszene auf das Schärfste.

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